So funktioniert es
Sie handeln im Forex nie eine einzelne Währung. Sie handeln immer eine gegen eine andere. EUR/USD zu kaufen bedeutet, gleichzeitig long Euro und short Dollar zu sein. EUR/USD verkaufen und Sie drehen beide Seiten. Der Preis des Paares ist ein Verhältnis: wie viele Einheiten der Notierungswährung eine Einheit der Basiswährung in diesem Moment wert ist.
Beispiel
EUR/USD = 1,0856. EUR ist die Basis, USD die Notierungswährung. Um ein Mini-Lot zu öffnen, nehmen Sie 10.000 Euro Exposure und shorten das Dollar-Äquivalent. Steigt EUR/USD auf 1,0900, sind die gehaltenen Euros mehr Dollar wert und Sie gewinnen. Fällt er auf 1,0800, verlieren Sie. Der Dollar-Betrag jeder Pip-Bewegung wird von der Notierungswährung bestimmt, weshalb USD-Paare einfach sind und JPY-notierte Paare eine andere Pip-Wert-Berechnung erfordern.
Drei Kategorien
- Majors: jedes Paar mit USD und einer der sieben größten Währungen (EUR, JPY, GBP, AUD, CAD, CHF, NZD). Höchste Liquidität, engste Spreads.
- Minors (Crosses): Paare zwischen Major-Währungen ohne USD, wie EUR/GBP oder AUD/JPY. Etwas breitere Spreads, immer noch liquide.
- Exotics: eine Major-Währung gepaart mit einer Schwellenland-Währung, wie USD/TRY oder EUR/PLN. Breite Spreads, gappy, News-getrieben.
Warum es wichtig ist
Die Wahl des richtigen Paares entscheidet über Kosten, Volatilität und Handelszeiten. Majors handeln 24 Stunden mit 0,6 bis 1,5 Pip Spread. Exotics können 30 Pip Spread und Übernacht-Gaps haben, die durch Stops brechen. Strategie und Paar-Auswahl sind nicht trennbar: dasselbe Setup, das auf EUR/USD gewinnt, kann auf USD/TRY rein wegen der Kostenstruktur verlieren.