Kurz gefasst: Slippage ist die Differenz zwischen dem angeforderten Preis einer Order und dem Preis, zu dem sie ausgeführt wird. Am häufigsten tritt sie bei wichtigen Nachrichtenterminen und zur Marktöffnung am Sonntag auf, wenn die Liquidität am geringsten ist.
Wie Slippage funktioniert
Slippage ist die Lücke zwischen dem angefragten Preis und dem Preis, zu dem Ihre Order tatsächlich ausgeführt wird. Sie erscheint, wenn die Liquidität dünn ist oder der Markt sich im Moment zwischen Ihrem Klick und dem Berühren des Orderbuchs bewegt. Eine Market-Order nimmt den besten verfügbaren Preis, der schlechter sein kann als angezeigt; eine Limit-Order deckelt den Preis, riskiert aber, nicht zu füllen. Slippage kann auch zu Ihren Gunsten laufen, tut es aber selten, wenn es zählt.
Rechenbeispiel
Sie senden einen Market-Kauf auf einem Paar, das 1,10000 notiert, aber in diesen Millisekunden bewegt sich das Angebot und Sie füllen bei 1,10004. Dieser 0,4-Pip-Slippage auf einem Standard-Lot ist etwa 4 $, zusätzlich zum Spread. In schnellen Bedingungen, um eine Nachricht oder eine dünne Wochenendsitzung, kann Slippage mehrere Pips betragen, weshalb Größe und Timing so wichtig sind wie das Einstiegslevel selbst.
Wie man Slippage reduziert
Traden Sie liquide Instrumente in Fenstern hoher Liquidität, etwa der London-New-York-Überschneidung bei großen Forex-Paaren. Vermeiden Sie Market-Orders in geplante Nachrichten mit hohem Einfluss. Nutzen Sie Limit-Orders, wenn das genaue Level wichtiger ist als die garantierte Ausführung. Auf Volity sind die dynamischen Spreads auf Majors in voller Liquidität am engsten, wenn auch das Slippage am kleinsten ist.
Warum das wichtig ist
Slippage ist ein realer Kostenpunkt, den Backtests oft ignorieren, sodass eine Strategie, die auf sauberen historischen Fills profitabel wirkt, live verlieren kann. Budgetieren Sie ihn, besonders bei Intraday-Systemen mit engen Stops, wo wenige Pips den Vorteil entscheiden. Siehe auch: Drawdown.
Mehr dazu auf unserer Forex-Seite.