So funktioniert es
Die Formel ist einfach: (Jahresdividende je Aktie / aktueller Kurs) × 100. Trailing-Rendite nutzt die letzten 12 Monate Dividenden; Forward-Rendite nutzt die nächsten 12 Monate erwarteter Dividenden basierend auf der jüngsten Dividende annualisiert. Beide Sichten sind nützlich. Die Rendite bewegt sich invers zum Preis: ein 50-Prozent-Preisrückgang ohne Dividendenänderung verdoppelt die Rendite, was oft Stress signalisiert, nicht eine Gelegenheit.
Beispiel
Verizon zahlt 2,66 $ annualisiert bei Kurs 40 $, also 6,65 Prozent Rendite. Procter & Gamble zahlt 3,76 $ bei 145 $, also 2,6 Prozent. Beide sind stabile Zahler, aber Verizons höhere Rendite reflektiert Marktzweifel an langfristigem Wachstum. Coca-Cola bei 1,84 $ auf 60 $ rendiert 3,1 Prozent; Realty Income (REIT) bei 3,05 $ auf 54 $ rendiert 5,6 Prozent, weil REITs 90 Prozent des steuerpflichtigen Einkommens ausschütten müssen.
Warum es wichtig ist
Hohe Rendite ist nicht automatisch attraktiv. Renditen über 6 Prozent signalisieren oft eine Markterwartung, dass die Dividende gekürzt wird. Prüfen Sie immer die Ausschüttungsquote (gezahlte Dividenden / Gewinn); über 80 Prozent für Nicht-REITs ist fragil. Besser auf Dividenden-Wachstumshistorie fokussieren: Firmen, die Dividenden 25+ Jahre erhöht haben (Dividend Aristocrats), haben dauerhafte Kapitalallokation gezeigt. Rendite ist ein Startfilter, nie die ganze These.