So funktioniert es
Max Supply ist im Code oder Whitepaper eines Projekts definiert. Für geminte Coins wie Bitcoin nähert sich der Emissionsplan asymptotisch der Obergrenze. Für pre-mintete Tokens wird die gesamte Max Supply beim Launch erstellt und schrittweise aus Team- und Treasury-Wallets freigeschaltet. Inflationäre Coins (ohne Max Supply) emittieren für immer neue Tokens, meist als Block-Belohnungen oder Staking-Emission.
Beispiel
Bitcoin: 21 Millionen BTC Max Supply, erreicht um 2140. Ethereum: keine harte Max Supply, aber Post-Merge-Burn-Mechanismus macht es in Phasen hoher Aktivität deflationär. Solana: kein festes Max, aber klarer Inflationsplan startend bei 8 Prozent, jährlich um 15 Prozent fallend zu einem Boden von 1,5 Prozent. Dogecoin: keine Max Supply, 5 Milliarden DOGE jährlich fest emittiert.
Warum es wichtig ist
Max Supply ist das sauberste Signal der langfristigen Geldpolitik einer Coin. Eine feste Decke schafft knappheitsgetriebene Preismodelle (Stock-to-Flow-Stil). Ein nicht gedecktes Angebot mit positiver Emission bedeutet Halter werden verwässert, es sei denn die Netzwerk-Nutzung verbrennt mehr als sie emittiert. Vergleichen Sie voll verwässerte mit zirkulierender Market Cap: eine große Lücke warnt vor künftiger Verwässerung.