So funktioniert es
Volumen konzentriert sich auf die sieben Majors, weil der Dollar auf einer Seite von etwa 88 Prozent aller Forex-Transaktionen steht. Banken, Zentralbanken, Exporteure und Trader müssen alle ständig in den Dollar rein oder raus tauschen, was das Auftragsbuch tief und die Spreads rund um die Uhr eng hält.
Die sieben Majors
- EUR/USD: volumenstärkstes Paar der Welt. Spreads ab 0,6 Pip auf Standard-Konto.
- USD/JPY: Dollar-Yen, sensitiv auf US-Treasury-Renditen.
- GBP/USD: Cable, volatiler als EUR/USD, gappy bei UK-News.
- USD/CHF: Dollar-Swissie, klassisches Safe-Haven-Flow-Paar.
- AUD/USD: Aussie-Dollar, sensitiv auf Rohstoffpreise und China.
- USD/CAD: Dollar-Loonie, sensitiv auf Öl und Bank-of-Canada-Politik.
- NZD/USD: Kiwi-Dollar, kleinstes nach Volumen der sieben, Milchprodukte- und Risk-on-Exposure.
Beispiel
EUR/USD an einem Dienstag 10:00 London: Bid 1,0850, Ask 1,0856, Tiefe von 100 Millionen Dollar innerhalb 1 Pip vom Mid. Selber Dienstag auf USD/TRY (exotisch): Bid 32,40, Ask 32,55, Tiefe von 5 Millionen Dollar innerhalb 50 Pip vom Mid. Selbe Zeit, selber Broker. Die Struktur ist einfach anders.
Warum es wichtig ist
Kosten zählen über eine Karriere mehr als Richtung. Die engeren Spreads und niedrigere Slippage auf Majors kapitalisieren sich. Ein Scalper oder Day-Trader, der bei Majors bleibt, spart Vielfache seiner Jahresrendite an Ausführungskosten gegenüber demselben Edge auf Exotics.